Kaiserschöberl
Dafür gibt es zwei Erklärungen:
Eine Geschichte besagt, dass ein Herr Schöberl, seines Zeichens Hofkoch, diese Suppeneinlage erfunden haben soll. Als zweite Erklärung dient ein alter Kalender, in dem diese Suppe für das ‚Montagsmenü’ empfohlen wird. Dort heißt es: „Das für diese Suppe komponierte Backwerk wird mit einem kurzen Schub in den Ofen befördert und ist deshalb Schöberl benannt“. In Wien wird, wie schon erwähnt, besonders delikaten Dingen auch noch das Wort „Kaiser“ vorgesetzt, und so wurden daraus die „Kaiserschöberl“.
Rezept für 6-8 Portionen:
60 g Butter
3 Eier
80 g Mehl
2 Esslöffel Milch
Prise Salz
Butter schaumig rühren, die Eidotter, Salz, Milch und Mehl nacheinander beigeben und gut verrühren. Von den 3 Eiweiß einen steifen Schnee schlagen und unterziehen. Die Masse auf ein gebuttertes und mit Mehl leicht bestaubtes Backblech fingerdick auftragen und im Backrohr bei starker Hitze ca. 10 Minuten backen. Nach dem Abkühlen in Rhomboid-Form schneiden.

