Geschichte kulinarisch erleben

Hotel Stefanie - das älteste Hotel Wiens

Ein Hotel mit Geschichte, ein Haus voller Geschichten

Man sagt, dass Kirchen oft auf besonderen Plätzen und ehemaligen Kultstätten stehen und wir denken, dass es auch mit dem Hotel Stefanie so ist. Sie befinden sich im ältesten Hotel Wiens und damit auf historischem Boden.

Taborstraße um 1725
Taborstraße um 1725

Seit 1600 erste Adresse für Wiener Gastlichkeit

Am 8. Juli 1600 wurde erstmals ein „Gastgeb“ (=Herbergswirt) am Standort des heutigen Hotel Stefanie urkundlich erwähnt. Die „Weiße Rose“ – das spätere Hotel Stefanie – zählte bald zu den besten Beherbergungsbetrieben der Residenzstadt Wien. Sie findet sich etwa im Jahre 1779 im „Verzeichnis der öffentlichen und berühmtesten Gast- und Einkehrhäuser, wo man mit oder ohne Wagen beherberget werden kann.“

Die Taborstraße war seit jeher die Einfahrtsstraße aus den nordöstlichen Reichsteilen in das Zentrum der Kaiserstadt Wien. Die Brücke, die direkt in die Taborstraße mündet, war jahrhundertelang die einzige, die die Innere Stadt mit dem Unteren Werd (der heutigen Leopoldstadt) verband. Aus diesem Grund siedelte sich unmittelbar vor dem Stadttor eine beträchtliche Anzahl von Beherbergungsbetrieben an.

An der Donau gelegen, die zu dieser Zeit noch nicht aus dem Zentrum weg reguliert war, haben Reisende Unterkunft und Bewirtung gefunden, ihre Pferde gewechselt und beim Wagner die Räder ihrer Kutschen reparieren lassen. Fahrende Händler, Beamte in höfischer Mission, nicht standesgemäße Liebespaare auf der Flucht und sicher auch finstere Gestalten sind hier abgestiegen.

Das Hotel Stefanie im Wandel der Zeit

Von den rund 35 öffentlichen Herbergen, die um die Mitte des 19. Jahrhunderts in Wien existierten, ist das Hotel Stefanie das einzige, welches in den Häuserverzeichnissen 400 Jahre lang durchgehend Erwähnung fand.

Die Gäste der „Weißen Rose“ reisten damals vorwiegend aus den Kronländern der Donaumonarchie an. Als 1848 in Wien der Reichstag stattfand, bezogen nachweislich zwei der Deputierten im Einkehrgasthof „Weiße Rose“ ihr Quartier.

Die Geschäfte liefen sehr gut: Bereits 1829 war der Gasthof derart erweitert worden, dass er vier Jahre später insgesamt 90 Pferdestellplätze umfasste. Vor Baubeginn musste mit dem benachbarten „Convent der Barmherzigen Brüder“ ein Vertrag mit dem Inhalt geschlossen werden, dass „die (neu) angebracht werdende Dachrinne (…) so aufgeführt werde, daß (…) keine Einwirkung der Feuchtigkeit auf die (klösterlichen) Mauerwerke geschehe.“

Der Abriss der Wiener Stadtmauern 1858 bis 1864, sowie der Bau der Eisenbahn brachten einen weiteren Zustrom an Gästen. Um dem gewachsen zu sein, stockten die damaligen Eigentümer das Gebäude nach und nach auf drei Etagen auf.

In 4. Generation von einer Familie ins Heute geführt

1888 brach eine neue Ära an: In jenem Jahr erwarb Carl Witzmann – der Urgroßvater des derzeitigen Besitzers – das Hotel und benannte es in Reminiszenz an die Vermählung von Kronprinz Rudolf mit Stephanie von Belgien in „Hotel Stefanie“ um. Das Haus verfügte zu jener Zeit über 110 Gästezimmer und zählte damit zu den größten Hotels in Wien.

Mit der Übernahme des Hotels Stefanie durch Dr. Martin Schick im Jahr 1992 existiert das Familienunternehmen heute in vierter Generation.

Die Besonderheiten des geschichtsträchtigen Hotels in der Taborstraße sind die zahlreichen wertvollen Antiquitäten. Bereits der Großvater des heutigen Firmenchefs hatte eine Leidenschaft für seltene Stücke - und diese Vorliebe setzt sich durch die Generationen bis heute fort.

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