Genuss trifft Gemütlichkeit

Polterabend

Wie man sich vom Junggesellen-Leben verabschiedet

Meine Hochzeit werde ich nie vergessen, aber meinen Polterabend auch nicht. Ich bin ein eher spät berufener Ehemann und wollte meine Frau eigentlich kurz und bündig und im kleinen Kreis heiraten, wobei sie aber nicht mitgespielt hat. Sie wollte eine große Märchenhochzeit und so hat es sich schnell herumgesprochen, dass sich mein Beziehungsstatus ändert. Das hat natürlich sofort meine Freunde auf den Plan gerufen, für die mein Junggesellen-Abschied eine sehr ernste Sache war.

Wir haben gemeinsam auf der Technik studiert und es war klar, dass wir in Erinnerungen schwelgend, unserer Jugend nachtrauernd in einem unserer Studentenlokale den Abend beginnen würden - „für eine gute Unterlage“ hat es geheißen!

Mit Freunden in Erinnerungen schwelgen

Wir sind in die Wiener Wirtschaft gegangen und haben uns an Studentenrabatt, welche Gerichte die größten Portionen hatten und wer die meisten Biere trinken konnte, erinnert. Wehmütig haben wir festgestellt, dass sich das gute Essen mit fortschreitendem Alter schneller anlegt, aber leider noch immer so gut schmeckt

Ab einem gewissen Alter verlässt man sich gerne darauf, dass es die Klassiker nach wie vor gibt. Ein paar gepflegte Biere, die noch in die Bier Happy Hour fielen und 3erlei Gulasch waren, was sich erst später herausstellte, eine gute Unterlage für die „Prüfungen“, die noch kommen sollten. Ich musste Biere erraten, viele Schnäpse verkosten und jeder Studentenstreich wurde in seiner ganzen Peinlichkeit noch einmal auf den Tisch gebracht. Ein wunderbarer Abend, zu dem man mich Gott sei Dank überredet hatte. Der Familienstand mag sich ändern, aber die gemütliche Wiener Wirtschaft sollte man unter Denkmalschutz stellen.

Eine große Hochzeit feiern

Geheiratet haben wir dann zivilisiert, festlich und romantisch im Hotel Erzherzog Rainer. Ein sehr schöner Rahmen, eine perfekte Hochzeitstafel und Walzer tanzen habe ich auf die Schnelle auch noch gelernt. Meine Frau war selig und wenn sie selig ist, bin ich es auch. Schade, dass man nur zu so großen Anlässen ein Fest gibt. Man sollte öfter zusammenkommen und auf das Leben und die, die einem nahe stehen, anstoßen. Meine Frau hat Recht gehabt (hat sie oft und ich habe mich jetzt daran gewöhnt) und sowohl mein Polterabend als auch meine Hochzeit gehören zu meinen großen Lebenserinnerungen.

Christian P., Wien

Eine Reservierung für Ihren Polterabend können Sie hier machen, auch Ihre Hochzeitsfeier in einem der drei Schick Restaurants können Sie hier anfragen.

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