Wiener Charme seit 100 Jahren

Geschichte des Hotels Erzherzog Rainer

100 Jahre Wiener Gastlichkeit

Im Jahr 2013 konnte das Hotel Erzherzog Rainer sein 100. Jubiläum begehen. Ein turbulentes Jahrhundert mit zwei Weltkriegen und großen gesellschaftlichen Veränderungen in dem das Hotel Erzherzog Rainer als Unterkunft für in- und ausländische Gäste gedient hat, liegt hinter dem Traditionsbetrieb.

Geschichtliches Schriftstück
Ein altes Schriftstück des Erzherzog Rainer

Gäste aus aller Welt in ganz unterschiedlicher Mission

Die Wien-Besucher, die dieses Traditionshaus als Quartier genutzt haben, werden im Laufe dieses Jahrhunderts sehr unterschiedliche Gründe für ihren Aufenthalt gehabt haben. Vom Touristen über den Geschäftsmann bis zu Militärs und Diplomaten wird die Bandbreite gegangen sein. Wenn die Wände im Hotel Erzherzog Rainer erzählen könnten.

Ein cleverer Geschäftsmann hat eine Idee

Gutes Marketing ist keine Erfindung der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Schon vor 100 Jahren hat es findige Geschäftsleute gegeben, die die Bedeutung von Image, Diversifizierung des Angebotes und Minimierung des finanziellen Risikos verstanden haben. Aber lassen Sie uns von vorne beginnen:

Leopold Nedomansky, K.u.K. war Hoflieferant für Bilderrahmen – ein große Ehre zur damaligen Zeit aber offensichtlich waren die noblen Herrschaften nicht die pünktlichsten Zahler.

Leopold Nedomansky hatte mit der mangelnden Zahlungsmoral seiner Kunden zu kämpfen und suchte einen Erwerbszweig, der keine langen Zahlungsziele erlaubte. Vielleicht saß er gerade beim Mittagessen in einem Wiener Gasthaus und überlegte, in welchen Branchen die Rechnung für eine erbrachte Leistung sofort beglichen wurde.

Die Antwort, die ihm einfiel, war relativ simpel. In Hotels und Restaurants wurden Rechnungen in der Regel umgehend bezahlt. Zechpreller betrachtete er wohl als vernachlässigbares Risiko.

Kutsche vor dem Hotel Erzherzog Rainer
Straßenverkehr anno dazumals

Ein Hotel wird gebaut und bekommt einen prominenten Namenspatron

Und so kam es, dass Leopold Nedomansky, den man heute als Quereinsteiger bezeichnen würde, ohne Kenntnisse der Branche ein Hotel an der Wiedner Hauptstraße errichtete. Das hatte nicht viel mit seiner Tätigkeit als Produzent von Bilderrahmen zu tun, was man heute als seine Kernkompetenz bezeichnen würde. Die Zeit würde aber zeigen, dass er eine gewisse Begabung für das Hotelgewerbe und die Gastronomie mitbrachte.

Imagebildung am Beginn des 20. Jahrhunderts

Leopold Nedomansky war nicht nur im Stande, Geschäftsmöglichkeiten zu erkennen, auch die Bedeutung eines Namens, eines Images für seine Herberge war ihm bewusst. Auch in Sachen Imagebildung bewies er großen Weitblick. Er konnte Erzherzog Rainer, der ganz in der Nähe ein Stadtpalais bewohnte, dazu bewegen, als Namenspatron für das Hotel aufzutreten und ihm damit ein vornehmes Flair zu geben. Er hatte sich die Eitelkeit des Adeligen zu Nutze gemacht und konnte ihn als Namensgeber gewinnen. Die diesbezügliche Urkunde ist im Foyer des Hotels ausgestellt.

Ein Hotel geht von Familie zu Familie

Kurz vor dem ersten Weltkrieg, im Jahr 1913 wurde das Hotel eröffnet und blieb 80 Jahre lang im Besitz der Familie Nedomansky.

Im Jahr 1994 veräußerte die Familie Nedomansky ihr Hotel an die Familie Schick, eine Hoteliers-Familie mit ebenso langer Tradition und einem Portfolio von vier Hotels. Man war der Ansicht, dass nur ein Familienbetrieb die Führung eines Familienbetriebes übernehmen kann und wusste, dass das Hotel Erzherzog Rainer hier in gute Hände kam.

Die beiden Familien verbindet eine enge Freundschaft und so wurde 2013 im Rahmen eines wunderschönen Festakts mit einem „Auftritt“ von Erzherzog Rainer das 100-jährige Bestehen des Hauses gemeinsam gefeiert.

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